Windows Blue


Tipps und Tricks zu Windows 8.1

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Installation von Windows 8.1 (Blue) in eine virtuelle Maschine

Windows 8.1 (Blue) lässt sich auch gut und einfach in einer virtuellen Maschine installieren. Eine virtuelle Maschine funktioniert wie ein "Programm" in dem ein eigener PC läuft. Hier der Installationsablauf bei der kostenlosen virtuellen Maschine " VMware Player".

Anmerkung: Früher war der "VMware Player" nur dazu da, um virtuelle Maschinen laufen zu lassen. Die virtuellen Maschinen mussten zuvor mit dem kostenpflichtigen Programm "VMware Workstation" erstellt werden sind. Seit einigen Jahren ist es aber auch möglich mit dem kostenlosen "VMware Player" virtuelle Maschinen zu erstellen.

Die virtuellen Maschinen von "VMware" waren schon immer anderen virtuellen Maschinen (z.B. VirtualBox von Oracle oder VirtualPC von Microsoft) technisch überlegen. Besonders wenn es darum ging USB-Geräte einzubinden und bei den Grafikeigenschaften Transparenz-Effekte z.B. von Windows 7 anzuzeigen oder beim einfachen kopieren von Dateien z.B. vom Host-Betriebssystem zum virtuellen Betriebssystem.

Zuerst wird die virtuelle Maschine installiert:
VMware Start der Installation
VMware Installations-Ort
VMware Fortschritt der Installation
Nun kann man eine neue virtuelle Maschine erstellen:
VMware Neue virtuelle Maschine erstellen
Hier kann man entweder eine Windows 8.1 Installations DVD auswählen
oder auch ein ISO (die Warnmeldung kann man ignorieren):
VMware Installationsmedium auswählen
Nun wählt man die zu installierende Version aus:
VMware Windows-Version auswählen
Dann kann man den Namen der virtuellen Maschine auswählen und den Speicherort:
VMware Name und Installationsort der virtuellen Maschine
Auswahl der gewünschten Größe der virtuellen Festplatte:
VMware Auswahl der Festplattengröße
Fertig vorbereitete virtuelle Maschine.
Über "Customize Hardware" können weitere Feineinstellungen vorgenommen werden:
VMware Übersicht der fertigen virtuellen Maschine
Z.B. kann der RAM vergrößert werden
oder das Floppy-Laufwerk entfernt werden:
VMware Konfiguration der virtuellen Maschine
Nun kann man die virtuelle Maschine das erste mal starten:
Start der virtuellen Maschine VMware Player
Beim ersten Start werden eventuell noch Updates zur virtuellen Maschine nachgeladen:
Nachladen von Updates
Und - je nach Hardware - wird angezeigt, welche Geräte noch
in die virtuelle Maschine eingebunden werden könnten.
Hier z.B. ein "Validity Sensor" (= Fingerprint Sensor) und eine WebCam:
VMware zusätzliche Geräte

Die Installation von Windows 8.1 in der virtuellen Maschine beginnt genauso wie bei Windows 8. Im weiteren Verlauf der Installation sollte die "benutzerdefinierte" Installation gewählt werden. Denn ansonsten übermittelt man recht viele Daten an Microsoft.

Auswahl der Sprache:
Windows 8.1 Sprache auswählen
Windows 8.1 Computerreparaturoptionen
Eingabe des Produkt-Keys:
Windows 8.1 Produkt-Key Eingabe
Lizenzbestimmungen:
Windows 8.1 Lizenzbedingungen
Hier wählt man "Benutzerdefiniert" aus:
Windows 8.1 Installationsart auswählen
Windows 8.1 wird nun einfach in den freien Bereich der virtuellen Festplatte installiert:
virtuelle Festplatte auswählen
Die Installation nimmt seinen Verlauf:
Windows 8.1 Installationsverlauf
Es wird mehrfach neu gebootet:
Windows 8.1 Geräte-Erkennung
Hier gibt man einen Namen an unter dem der virtuelle PC im Netzwerk erscheinen soll.
Auf dem waagrechtem Farbbalken kann man auch noch ein Grundfarbschema festlegen:
Windows 8.1 Farbschema auswählen
Bei der "Express"-Installation werden viele der nachfolgenden Einstellungen automatisch gesetzt.
Nur über "Anpassen" kann man individuelle Einstellungen machen
und das vielfache "Nach-Hause-telefonieren" von Windows 8.1 unterbinden:
Windows 8.1 Installation Einstellungen anpassen
Diese Einstellungen betreffen die Freigaben von Ordnern und Druckern im lokalen Netzwerk:
Windows 8.1 Installation Freigaben einstellen

Der erste Teil dieses Konfigurations-Menü betrifft die automatische Versorgung mit Updates,
neuen Treibern und Virenschutz. Kann man alle auf "Ein" belassen.

Mit "SmartScreen" überwacht Microsoft alle Downloads und lässt den Start von schädlichen, aber auch "unerwünschten" Programmen nicht zu. Zu den unerwümschten Programmen können auch Programme gehören, die Microsoft nicht "mag"; z.B. Programme die weitere Windows-Features freischalten oder Windows verändern:

Windows 8.1 Installation Privatsphäre schützen
Hier sind die meisten Einstellungen zu finden, die das "Nach-Hause-telefonieren" betreffen:
Windows 8.1 Installation Informationen übermitteln

Der folgende Bildschirm erscheint nur, wenn zu diesem Zeitpunkt eine Internetverbindung existiert. Hier versucht Microsoft, dass der Anwender sich unbedingt an ein Microsoft-Konto (Windows Live ID) anbindet. Möchte man sich stattdessen zu diesem Zeitpunkt nur mit einem lokalen Konto anmelden, dann geht man über den Pfeil oben links eine Bildschirmseite zurück:

Windows 8.1 Installation Microsoft-Konto Anmeldung
Anschließend unterbricht man die Netzwerk-Verbindung und macht dann weiter.
VMware Netzwerk deaktivieren
Dann wird die Anmelung an ein Microsoft-Konto (Windows Live ID) übersprungen.
An dieser Stelle wird der erste Windows-Benutzer (lokales Benutzerkonto) eingerichtet.
Das Passwort kann leer bleiben:
Windows 8.1 Installation lokales Benutzer-Konto einrichten
Der fertige "Metro"-Startbildschirm:
Windows 8.1 fertiges Startmenü
Windows 8.1 ist am neuen Desktop-Bildschirm-Hintergrundbild erkennbar (links unten),
an der großen "Wetter"-Kachel (unten mitte) und an den 4 kleinen Kacheln (oben rechts).

Nach der Installation von Windows 8.1 in der virtuellen Maschine kann man noch die "VMware Tools" installieren. Dabei werden zum einen bessere Treiber für Grafikkarte und Netzwerk installiert. Zum anderen erhält man damit weitere Funktionen. Beispielsweise kann man dann Dateien vom realen Computer in die virtuelle Maschine per "drag-and-drop" verschieben oder aus der virtuellen Maschine auf den realen PC.

Mware-Tools per Menü starten
Die "VMware Tools" können auch über den Button am unteren Bildschirmrand installiert werden:
VMware-Tools per Button starten
VMware-Tools starten

Mware-Tools starten
Hier der Vergleich vom Gerätemanager vor und nach der Installation von "VMware Tools":

Gerätemanager vor der Installation
von "VMware Tools":
Gerätemanager vor der Installation von VMware Tools
Gerätemanager nach der Installation
von "VMware Tools":
Gerätemanager nach der Installation von VMware Tools

So sieht dann die Festplattenaufteilung in der virtuellen Maschine aus:
Virtuelle Maschine Festplattenaufteilung
So sieht dann die Datenträgerverwaltung in der virtuellen Maschine aus:
Virtuelle Maschine Datenträgerverwaltung
Wenn das kleine "VMware Tools" Icon in der Taskleiste stört, kann man es deaktivieren:
VMware Tools Systemtray Icon VMware Tools Systemtray Icon entfernen

Man kann in der virtuellen Maschine auch den UEFI-Boot Modus einstellen und Windows 8.1 auf eine GPT-Festplatte installieren lassen. Dazu muss man nach dem Einrichten der virtuellen Maschine und noch vor dem ersten Start die VMX-Datei der virtuellen Maschine mit einem Text-Editor öffnen:

VMware VMX-Datei bearbeiten
VMware VMX-Datei öffnen
VMware VMX-Datei Editor
Dort trägt man dann eine neue Zeile firmware = "efi" ein:
VMware VMX EFI Umschaltung
Beim ersten Start der virtuellen Maschine kann man nun den UEFI-Bootmanager
mit der F2-Taste erreichen und dort das CD/DVD Laufwerk auswählen und von dort booten:
VMware UEFI-Bootmanager
Bei der weiteren Installation legt Windows automatisch ein GPT-Laufwerk an.
Das kann in der Datenträgerverwaltung anhand der angelegten "EFI-Systempartition" kontrolliert werden:
VMware UEFI Datenträgerverwaltung mit  GPT-Laufwerk

Bei Nutzung der virtuellen Maschine sollte man nie vergessen, dass die virtuelle Maschine dem installierten Windows 8.1 eine ganz andere, virtuelle Hardware vorsetzt und nie die "reale" Hardware. Das ist gut erkennbar beim direkten Vergleich im Gerätemanager. Hier sieht man die Unterschiede - besonders bei WebCam, Validity Sensor (= Fingerprint Reader), DVD-Laufwerk, Grafikkarte, Festplatte, Monitor, WLAN- und LAN-Netzwerkkarte:

Links = reale Hardware, rechts = virtuelle Maschine:
Gerätemanager Vergleich
Gerätemanager Vergleich der Systemgeräte